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30 Juni 20200

Leber – Entgiftung

Die Leber als Tatort

In unserer Leber treffen 2 verschiedene Arten von „Giften“ aufeinander: jene aus der Umwelt (Abgase, Pestizide, …) und jene Abbauprodukte des eigenen menschlichen Stoffwechsels (Nahrung, Atemluft). Die Aufgabe der Leber ist es nun, unseren Körper davon zu entgiften! Kein einfaches Unterfangen, wenn doch manchmal die Summe der beiden Gifte die Kapazität der Leber überfordert.

Was sind körpereigene Gifte?

Wir atmen unser gesamtes Leben lang. Damit nehmen wir frischen Sauerstoff in unsere Lungen auf, verteilen diesen über die Blutbahn bis in die letzten Winkel unseres Stoffwechsels. Hier wird der aufgenommene Sauerstoff verbrannt, um daraus Stoffwechselenergie zu generieren. Wie bei einer Kerze das Wachs in Flammen aufgeht, so wird das aufgenommene Nahrungsfett und der Zucker mit dem eingeatmeten Sauerstoff verbrannt. Dabei werden Oxidationsprodukte gebildet werden, die – unbegrenzt freigesetzt – erheblichen Schaden anrichten könnten. Aufgrund dieser Schädlichkeit werden die Oxidationsprodukte als freie Radikale bzw. Reactive Oxygen Species bezeichnet und die Mikronährstoffe, die ihrer Entgiftung dienen, als Anti-Oxidantien.

Leber

Das Zentrum wertvoller entgiftender Biokatalysatoren (Enzyme) stellt die Leber dar. Haben Sie gewusst, dass die Körpertemperatur von 36,6 Grad durch die Stoffwechselenergie der Leber erbracht wird? Hier finden zuhauf Ab- und Aufbauprozesse gleichzeitig nebeneinander statt. Täglich schwankt der Anfall von Säuren und Basen im Stoffwechsel – es herrschen abwechselnd optimale Werte zur Entgiftung im sauren und basischen pH-Wert, was sich mit der Zufuhr von Basen unterstützen lässt.

Das sind lebensnotwendige Antioxidantien

Entstehen im Stoffwechsel mehr oxidative Abfallprodukte, als abgebaut werden können, führt dies zu einem Überhang der schädlichen Radikale: Alterungsprozesse werden begünstigt sowie das Auftreten von Krankheiten. Zunächst können die Kraftwerke der Zellen geschädigt werden- die Mitochondrien. Energieverlust und Müdigkeit sind die unmittelbare Folge. Viele Menschen schildern ein verstärktes Brennen in der Mund- und Rachenschleimhaut, insbesondere bei schönem ozon-reichem Wetter oder nach sportlicher Betätigung. Bei den Autoimmunerkrankungen und Nervenerkrankungen wird zudem oxidativer Stress als Ursache oder Folge diskutiert.

  1. Antioxidantien als Vitamine

Schutz vor diesen Radikalen bieten also die Antioxidantien. Man stelle sich die Natur vor: Jede Frucht und jedes Gemüse wird sich vor der Oxidation durch den in der Luft vorkommenden Sauerstoff schützen. Deshalb findet man die Antioxidantien in der Schale von Obst und Gemüse und in

  • Leber Performance

Zusätzlich hat das viel gerühmte Vitamin C als vorrangige Aufgabe die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen. Dabei wird das Vitamin C aber selbst verbraucht – es „opfert“ sich sozusagen. Doch folgende Vitamine können die Wirkung von Vitamin C ergänzen:

  1. Antioxidantien in Biokatalysatoren

Nebst den Antioxidantien, die sich wie erwähnt selbst verbrauchen, existiert noch eine zweite Gruppe: jene Spurenelemente, die als in antioxidativen Biokatalysatoren dienen. Besonders erwähnenswert ist hier:

Diese Spurenelemente erfüllen ihre Wirkung als Cofaktor.

Entgiftung der Leber über Glutathion

Jede Körperzelle produziert Glutathion selbst. Es dient der Antioxidation und Entgiftung von sehr vielen Schadstoffen. Dabei wird die zu entgiftende Substanz mit Glutathion verschweißt, ist dadurch nicht mehr giftig und kann anschließend über die natürlichen Wege ausgeschieden werden.

Für eine optimale Leberentgiftung über Glutathion empfehle ich:

Was sind Umweltgifte?

Unsere körpereigene Entgiftung ist von Natur aus dafür bestimmt, unsere Stoffwechsel-Abfallprodukte zu entsorgen. Niemals wurde unsere Detox-Kapazität dafür ausgelegt, die verschiedenen modernen Umweltgifte zu verarbeiten.

Es ist eine Frage der genetischen Veranlagung, wieviel Reserven der Stoffwechsel für Entgiftungsleistungen zur Verfügung hat, und, ob wir mit den zusätzlichen Schadstoffen im Essen, Trinken und der Atemluft diese Grenzen überschreiten.

Vielen Umweltgiften gemeinsam ist ihre Fettlöslichkeit. Generell gilt, dass unsere Fettpölsterchen echte Depots für Gifte darstellen. Während einer Entschlackungskur, bei der Gewichtsreduktion, wird dieses Fett eingeschmolzen und die Giftstoffe erneut freigesetzt. Das bedeutet, dass beispielsweise Omega 3- Fette zur Förderung der Entgiftung über die Leber eingesetzt werden können, bzw. bei einer Diät unbedingt eingesetzt werden sollen.

Viel Erfolg beim Entgiften, Ihr Dr. Simon Gmeiner

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