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28 März 20200

Immunsystem

Aufgabe des Immunsystems als persönliches Abwehrsystem des Körpers ist die Unterscheidung zwischen Selbst und Fremd.  Als fremd können Bakterien, Parasiten, Pilze, Viren, Fremdkörper, fremde Substanzen oder entartete Zellen (Tumore) erkannt werden. Direkt anschließend an das Erkennen von „Fremd“ beginnt die eigentliche Immunreaktion anzulaufen. Schließlich gehört „fremd“ nicht in unseren Körper und wird nun attackiert.

Angeborenes Immunsystem

Das angeborene Immunsystem stellt die erste Abwehrfront beim Eintreffen eines Erregers dar.

Die beteiligten Zellen nennen sich Granulozyten, Makrophagen (Fresszellen, die die Erreger auffressen) und NK-Zellen (natürliche Killerzellen, deren Funktion klar sein dürfte :-). Sie funktionieren unspezifisch auf alles Fremde, was bedeutet, dass die ersten Antworten und Reaktionen unabhängig vom Eindringling sind.

Fieber zum  Beispiel ist unspezifisch: man bemerkt aufgrund der erhöhten Temperatur, dass die Abwehr in vollem Gange ist, aber nicht unbedingt worauf. Sowohl eine bakterielle als auch eine virale Entzündung können Fieber verursachen. Diese Temperaturerhöhung ist sinnvoll und beschleunigt den Ablauf der beteiligten biochemischen Reaktionen mit dem Ziel, die Immunreaktion schnell ablaufen zu lassen.

Des Weiteren wird bereits die 2.Welle an Abwehrzellen “gerufen“  bzw. angelockt: die Immunzellen. Sie sind Teil des Erworbenen Immunsystems und werden weiter unten besprochen.

Der Vorteil des angeborenen Systems liegt darin:

  • andauernde Bereitschaft, indem z.B. Granulozyten in den Organen vorkommen
  • schnelle Antwort – innerhalb von Minuten

Der Nachteil besteht in:

  • unselektiv, erblich vorbestimmte Antwort
  • immer gleich ablaufende angeborene Immunantwort
  • kein Erlernen einer schnelleren Antwort beim Wiedereindringen desselben Erregers

Erworbenes Immunsystem

Dieser Teil ist lernfähig,  benötigt aber logischerweise wesentlich mehr Zeit, da der Eindringling erst „abgetastet“  werden muss und nun ganz spezifisch gegen diesen eine Antwort gefunden werden soll.

Hierzu wird der Erreger durch die Makrophagen (Fresszellen) der angeborenen Abwehr zerlegt und anschließend werden diese Fragmente den zu Hilfe gerufenen Immunzellen vorgestellt.

Das kann man sich vorstellen wie ein Bild des Eindringlings, das den Immunzellen von den Fresszellen präsentiert wird.

Hat eine Immunzelle die passende Antwort (Antikörper) gefunden, vermehrt sich diese und bildet von nun an Antikörper: zunächst Immunglobulin (Ig) der Klasse M (IgM) und später das Abwehr-Gedächtnis als Immunglobulin (Ig) der Klasse G (IgG). Immunglobulin ist ein Ausdruck für Antikörper.

Der Nachteil ist ganz klar:

  • Es dauert Zeit bis die Produktion von Antikörpern angelaufen ist

Der Vorteil

  • Die spezifischen Antikörper sind auf das Ziel gerichtet
  • Das Gedächtnis wird bei einem eventuellen 2. Angriff sofort aktiviert

Impfungen

Eine Impfung dient dazu, bereits im Vorfeld einer Erkrankung die Ausbildung des Immungedächtnis in Form von Immunglobulinen der Klasse G (IgG) zu fördern, sodass beim Eintreffen des echten Erregers dieser ohne Zeitverzögerung eliminiert werden kann.

Hinweis: Mit Hilfe von Laboranalysen können die IgG auf einige Pflicht-Impfungen (Tetanus, Diphterie, Polio, FSME, Hepatitis A und B) gemessen und damit abgeschätzt werden, ob eine Auffrischungsimpfung derzeit sinnvoll ist.

Unspezifische Unterstützung

Das Immunsystem zu stärken bedeutet, ihm Arbeit zu geben und es sinnvoll (!) zu amüsieren. Hierzu zählen Reiztherapien wie zum Beispiel:

  • Kneippen, Kaltwasserduschen, Sport, Sauna, etc.

Selbstverständlich nennenswert sind ein gesunder Lebensstil mit ausgewogener Ernährung, ausreichend Flüssigkeitszufuhr und genügend Schlaf. Apropos Flüssigkeitszufuhr: Unsere Schleimhäute besitzen eigene Antikörper vom Typ IgA, weshalb eine feuchte Schleimhaut sinnvoll ist (Trinken!).

Spezifische Unterstützung für das Immunsystem

Während das erworbene Immunsystem auf spezifische Proteine angewiesen ist, benötigt das angeborene Immunsystem eine Reihe von Mikronährstoffen für den reibungslosen Ablauf.

Wissenschaftlich belegt ist dies für:

Aus der Erfahrung in der Praxis ist insbesonders eine ausreichende Versorgung mit Vitamin C, Vitamin D3 und Zink zur Vorbeugung und Therapie von „Erkältungskrankheiten“ empfehlenswert. Dabei sollte die tägliche Zufuhr zumindest im Bereich der empfohlenen NRV-Werte liegen. (empfohlene täglich Zufuhrmenge).

Basis

Alle Helferlein, für die ein wissenschaftlicher Beweis zur Unterstützung eines gesunden Immunsystems vorhanden ist, sind in einem Multipräparat vereint:

Empfehlenswert finde ich die täglich ausreichende Supplementierung mit allen oben genannten Vitaminen und Spurenelementen und im Akutfall eine gezielte erhöhte Abdeckung von Vitamin C, Vitamin D3 und Zink und Selen, weswegen diese als Einzelpräparate gelistet werden.

Bleiben Sie gesund, Ihr Dr. Simon Gmeiner

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