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26 März 20200

Gelenke

Solange alle Gelenke laufen wie geschmiert, bewegt es sich fein. Genau dann sollte Vorsorge getroffen werden, wie die Gelenk-Gesundheit möglichst lange erhalten bleibt. Spätestens aber, wenn der Schuh drückt oder ein Gelenk zu schmerzen beginnt, muss man sich damit auseinandersetzen.

Aufbau

Prinzipiell bestehen Gelenke aus den Gelenksflächen zweier gegenüberliegender Knochen. Damit hierbei nicht Knochen auf Knochen reibt, werden diese überzogen von einer sehr glatten Knorpelschicht. Die Gelenksschmiere dazwischen dient der nochmaligen Reduktion des Reibewiderstandes und – bitte ganz wichtig – der Ernährung des Gelenksknorpels. Nur durch diese zähe Flüssigkeit namens Synovia erhält der Knorpel die essentiellen Makro,- und Mikronährstoffe, die er benötigt. Der Knochen und der Knorpel der Gelenke hängen somit eng zusammen und werden gemeinsam behandelt.

Normaler Alterungsprozess

Im Laufe des Lebens werden die Gelenksknorpel abgenutzt und die Knochenmasse reduziert. Der Lebensstil und mit ihm der Ernährungsstil entscheidet wesentlich wie schnell dieser Vorgang voran schreitet.

Ungünstig wirken

  • starke oder falsche Belastung
  • Verformung des Knochens aufgrund von Osteoporose
  • Übergewicht
  • keine Bewegung
  • bestimmte Stoffwechselerkrankungen
  • einseitige, extreme Ernährung

Hören Sie´s? Carpe diem

Bei jeder Bewegung des Gelenks wird die Gelenksflüssigkeit zwischen den beiden Knorpelüberzügen durchgepresst und der Knorpel wie ein Schwamm ausgepresst und danach vollgesogen mit der nahrhaften Flüssigkeit. So funktioniert dessen Ernährung, was bedeutet, dass Bewegung immer gut tut. Selbst im fortgeschrittenen Stadium einer Arthrose (Gelenksabnutzung) und erst recht im normalen, beschwerdefreien Leben. Der Knochen lebt davon, gebraucht zu werden. Ständig unterliegt er einem gleichzeitigen Auf- und Abbauprozess. Stillstand gibt es nicht.

Besonders zu empfehlen sind Sportarten, die die Gelenke nicht mit dem Körpergewicht zusätzlich belasten:

  • Schwimmen
  • Aqua Jogging
  • Radfahren

Im jungen Erwachsenenalter erreichen die Knochen und Gelenke ihre maximale Stabilität. Man spricht von Peak Bone und meint damit den Zenit der Dichte des Skeletts. In diesem Alter entscheidet sich maßgeblich, wie gut gelingt, diese Ressource an gesundem Knochen aufzubauen. Sozusagen als Reserve für später.

Ernährung und Mikronährstoffe

Wissenschaftlich anerkannte Mineralstoffe zur Erhaltung normaler Knochengesundheit

In Erweiterung muss man aus orthomolekularmedizinischer Sicht unbedingt hinzufügen

Glaubt man den ernährungsmedizinischen Gesellschaften genügt eine gesunde Ernährung, um die aufgelisteten Mengen- und Spurenelemente in ausreichendem Maß aufzunehmen. Ich denke, dass die akademischen Gesellschaften die Rechnung ohne die Ernährungsweisen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen gemacht haben J!

An dieser Stelle möchte ich auch gerne explizit erwähnen, dass die Erfahrung aus jahrelangen Blutanalysen in der Ordination ein anderes Bild zeichnet. Meiner Erfahrung nach hält sich sowieso niemand an diese Empfehlungen, 3 mal pro Tag Gemüse und 2 mal pro Tag Obst zu essen, weshalb sich in der Praxis schlicht und einfach in den Analysen die Defizite der Mikronährstoffversorgung zeigen.

Ebenfalls an dieser Stelle muss ich erwähnen, dass die Normwerte für die o.a. Nährstoffe für gesunde Menschen ohne Erkrankung berechnet wurden. Sie gelten deshalb nur eingeschränkt für erkrankte Menschen.

Zusätzlich sehe ich mich verpflichtet zu erwähnen, dass die regulären kassagängigen Präparate zur Therapie der Osteoporose mehrheitlich unzureichend genügen, um z.B. ausreichend mit Vitamin D3 versorgt zu sein. Ganz zu schweigen von schwer löslichen Calciumverbindungen und sinnlosen Zusatzstoffen.

Risikogruppen

Dieser Gruppe gehören Menschen an, die nicht ausreichend essen können oder deren Aufnahme nötiger knochen- und gelenksunterstützender Substanzen durch Verdauungsstörungen eingeschränkt ist.

Dazu zählen also Menschen mit:

  • allen gastrointestinalen Unverträglichkeiten (Laktoseintoleranz, Fruktoseintoleranz) und
  • gastrointestinalen Erkrankungen (z.B. chronisch entzündliche Darmerkrankungen) als auch
  • Menschen mit Resorptionsstörung durch Medikamente, wie z.B. bei der Einnahme eines „Magenschutzes“ (Säureblocker) und solche, deren
  • Knochenstoffwechsel durch Medikamente (z.B. Cortison) irregulär abläuft
  • Bewegungsmuffel und Coach Potatoes zählen ebenfalls dazu

Hier noch eine Aufzählung von Medikamentengruppen und Erkrankungen, die das Risiko für Osteoporose erhöhen

  • Glukokortikoide (Cortisol)
  • Aromatasehemmer (nehmen Frauen zur Behandlung von Brustkrebs)
  • Medikamente von Epileptikern tlw
  • Immunsuppressiva (Medikamente, die das Immunsystem unterdrücken)
  • Medikamente von Diabetikern (Zuckerkranke) tlw
  • entzündliche Darmerkrankungen
  • Menschen mit Essstörungen
  • Protonenpumpenhemmer (Personen, die ein Magenschutzmittel einnehmen)
  • Menschen mit übermäßigem Alkoholkonsum

Frauen nach der Menopause

Während des fruchtbaren Lebens üben die weiblichen Hormone eine Schutzwirkung auf den Knochen aus. Dieser entfällt zunehmend mit dem Wechsel, besonders in den ersten Jahren danach. So sollten insbesondere diese Frauen auf eine gesunde Ernährung und ausreichend Bewegung achten mit dem Ziel, die Knochengesundheit so lange wie möglich zu erhalten.

Basis-Unterstützung für gesunde Knochen und Gelenke

Als Multipräparat für die Knochengesundheit empfehlen wir als Premiumpräparate

Erweiterte Basis-Unterstützung für Knochen und Gelenke

Bleiben Sie gesund, Ihr Dr. Simon Gmeiner

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