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07 März 20200

Entgiftung

Die Umweltgifte und die Abbauprodukte des menschlichen Stoffwechsels treffen bei der Entgiftung aufeinander. Die Menge dieser beiden bestimmt, ob die Entgiftungskapazität überfordert wird.

Für das grundlegende Verständnis gilt es zu unterscheiden zwischen den körpereigenen Giften und den aufgenommenen Giften.

Körpereigene Gifte

Wir atmen unser gesamtes Leben lang. Damit nehmen wir frischen Sauerstoff in unsere Lungen auf, verteilen diesen über die Blutbahn bis in die letzten Winkel unseres Stoffwechsels. Hier wird der aufgenommene Sauerstoff verbrannt. Wie bei einer Kerze das Wachs in Flammen aufgeht, so wird das aufgenommene Nahrungsfett und der Zucker mit dem eingeatmeten Sauerstoff verbrannt. Genau wie bei einer Kerze entstehen dabei natürlich auch Giftstoffe. Für diese körpereigenen Giftstoffe gibt es eine ganze Reihe von Vitaminen und entgiftenden Biokatalysatoren.

Kohlendioxid

Zunächst einmal entsteht direkt aus Sauerstoff das Kohlendioxid, ein im Körper als Säure wirkendes Gas. Das entstehende Kohlendioxid stellt für uns Menschen den wichtigsten Atemanreiz dar. Je höher die Konzentration ansteigt, umso schneller atmen wir. Das Kohlendioxid muss weg! Atmen bedeutet entgiften. Ganz besonders bei leichter körperlicher Tätigkeit wird Kohlendioxid (als Säure) abgeatmet und die Verbrennung moderat gehalten. Letztlich fördert man damit auch den Säure-Basen-Haushalt und damit die Biokatalysatoren, die im basischen Bereich das Wirkoptimum besitzen.

Radikale

Während der Verbrennung im Stoffwechsel entstehen sogenannte Radikale. Das sind sehr reaktionsfähige kleine Moleküle, die mit anderen Molekülen reagieren und diese verändern und damit schädigen können. Zumeist sind diese Radikale Sauerstoffradikale, und die Reaktion die sie auslösen wird als Oxidation bezeichnet. Im Alltag findet man Oxidation als Beispiel bei den Fettsäuren, die ranzig werden.

Antioxidantien

Schutz vor diesen Radikalen sucht man bei den Antioxidantien. Man beachte die Natur: Jede Frucht und jedes Gemüse wird sich vor der Oxidation durch den in der Luft vorkommenden Sauerstoff schützen. Deshalb findet man die Antioxidantien in der Schale von Obst und Gemüse 🙂

Selbstverständlich befinden sich in der Schale auch die Umweltgifte, denen die Früchte ausgesetzt sind. Empfehlenswert ist folglich Bio-Qualität.

Die Zellen vor oxidativem Stress zu schützen ist vorrangig Aufgabe von Vitamin C in wasserlöslichen Kompartimenten. Dabei wird das Vitamin C selbst verbraucht – es „opfert“ sich quasi. Allerdings wirkt diese Substanzgruppe der Antioxidantien im Verband noch besser. Die wichtigsten „Opfer“-Antioxidantien sind Vitamin C, Beta Carotin, Vitamin E, Vitamin B2 (Riboflavin) und Coenzym Q10, vor allem, wenn es um die Wirkung in den lipophilen Kompartimenten geht.

Antioxidantien in Biokatalysatoren

Besonders erwähnenswert hier an erster Stelle das Selen, gefolgt von Zink und hernach Kupfer und Mangan zu nennen. Diese Spurenelemente erfüllen ihre Wirkung als aktives Zentrum und Cofaktoren in Enzymen. Dabei trifft man auf einen zentralen Player: das Glutathion

Glutathion

Jede Körperzelle synthetisiert Glutahion. Es dient der Antioxidation und Entgiftung von sehr vielen Schadstoffen, vor allem in der Leber. Ausganssubstanz ist eine schwefelhaltige Aminosäure namens Cystein (Acetylcystein), die mit Hilfe von Vitamin B2/ B3/ B6 umgewandelt wird. Zur entgiftenden Wirkung dient dann die selenabhängige Glutathionperoxidase und –transferase, die –wie der Name bereits verrät – Selen benötigt. Meiner Meinung stellt Cystein eine optimale Quelle zur Schwefelzufuhr dar.

Umweltgifte

Unsere körpereigene Entgiftung ist von Natur aus dafür bestimmt, unsere Stoffwechsel-Abfallprodukte zu entsorgen. Niemals wurde unsere Detoxifikation dafür ausgelegt, die verschiedenen modernen Umweltgifte zu verarbeiten.

Es ist eine Frage der genetischen Veranlagung, wieviel Reserven der Stoffwechsel für Entgiftungsleistungen zur Verfügung hat, und, ob wir mit den zusätzlichen Schadstoffen im Essen, Trinken und der Atemluft diese Grenzen überschreiten.

Vielen Umweltgiften gemeinsam ist ihre Fettlöslichkeit. Generell gilt, dass unsere Fettpölsterchen echte Depots für Gifte darstellen. Während einer Entschlackungskur, bei der Gewichtsreduktion, wird dieses Fett eingeschmolzen und die Giftstoffe wieder freigesetzt. Das bedeutet, dass beispielsweise Omega 3- Fette zur Förderung der Entgiftung über die Leber eingesetzt werden können, bzw. bei einer Diät unbedingt eingesetzt werden sollen.

Weniger ist mehr

Bei der Entgiftung geht es darum, möglichst alle Abbaumechanismen gleichzeitig zu fördern. Ein Überhang auf der einen Seite mit einem Defizit auf der anderen Seite schlägt ins Gegenteil um. Dann kann es sein, dass der Körper aus potentiell schädlichen Stoffen noch schädlichere Zwischenprodukte generiert. Gerade bei der Detoxifikation gilt das Mittelmaß als ideal.

Beginn mit Acetylcystein

Um toxische Zwischenprodukte zu vermeiden, erhöht man zunächst den Glutathionpool mit der Einnahme von Acetylcystein (Stoffwechsel Detox), um erst in einem zweiten Schritt nach 2-3 Woche mit der Zufuhr von Basen und Omega 3 die grundsätzliche Entgiftung hoch zu fahren.

Müdigkeit und Kopfschmerzen

Diese 2 Symptome weisen gemeinsam auf eine überlastete Entgiftung hin, sodass man die Strategie überdenken sollte. Im einfachsten Fall ein Abfall an Coenzym Q10 und B-Komplex Vitaminen 🙂

Entgiften Sie gesund, Ihr Dr. Simon Gmeiner

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