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27 März 20200

Antioxidantien

Antioxidantien benötigt der menschliche Körper, um seine Zellen zu schützen. Die Schutzfunktion dient der Abwehr gegenüber schädlichen freien Radikalen. Diese entstehen einerseits auf natürlichem Weg im regulären Stoffwechsel selbst als Ergebnis der Verbrennung von Zucker und Fett durch den eingeatmeten Luftsauerstoff zur Energiegewinnung und andererseits kommen die Attacken durch Freie Radikale von Außen aus der Umwelt und der Umgebungsluft. Bekanntheit erlangten die Antioxidantien als Schutz vor dem Altern.

In der großen Mikronährstoffgruppe der Antioxidantien findet sich eine Vielzahl heterogener Substanzen versammelt:

  • Endogene (körpereigene) Antioxidantien
  • exogene (aufgenommene) Antioxidantien
  • katalytische Antioxidantien

Körpereigene Antioxidantien

Um zu Überleben müssen wir die mit der Nahrung zugeführten Kalorien in Form von Zucker, Eiweiß und Fett verbrennen. Zur Verbrennung bedarf es Sauerstoff, der in unserer Atemluft vorkommt. Deshalb atmen wir. So gelangt der eingeatmete Sauerstoff also durch die Lungen in den Blutstrom und wird mit diesem zu den Körperzellen transportiert. Hier findet die eigentliche Verbrennung statt. Verbrennung ist Oxidation! Wie bei jeder Verbrennung enststehen Abfallstoffe, welche entgiftet werden müssen. Die Evolution hat uns von Beginn an mit körpereigenen Antioxidantien ausgestattet. Ohne diese wäre Leben unmöglich: Glutathion stellt dabei den universellen Zehllschutz dar.

Jede Körperzelle synthetisiert Glutahion. Es dient der Antioxidation und Entgiftung von sehr vielen Schadstoffen, vor allem in der Leber. Ausganssubstanz ist eine schwefelhaltige Aminosäure namens Cystein (Acetylcystein), die mit Hilfe von Vitamin B2/ B3/ B6 umgewandelt wird. Zur entgiftenden Wirkung dient dann die selenabhängige Glutathionperoxidase und –transferase, die –wie der Name bereits verrät – Selen benötigt. Meiner Meinung stellt Acetylcystein eine optimale Quelle zur Schwefelzufuhr dar.

Weitere körpereigene Antioxidantien sind Harnsäure und Melatonin. Jeder, der bereits einmal einen Gichtanfall hatte, weiß, dass Harnsäure nicht nur einen imaginärer Laborwert darstellt, sondern richtig weh tun kann. Wer im Verhältnis zu den Antioxidantien zuviel frißt und sauft benötigt eben eine extra Portion körpereigene Antioxidantien! Unser Körper kann mit einem Anstieg an Harnsäure auf den oxidativen Streß von zuviel Nahrung, die ja ebenfalls verbrennt (oxidiert) werden muss, reagieren und versucht damit jene oxidative Belastung gering zu halten. Erzieherisch wirkt daneben noch der Schmerz.

Exogene Antioxidantien

Vor den Radikalen in der Luft schützen müssen sich auch die Früchte und das Obst. In deren Schale finden sich die Antioxidantien. Wir können davon Gebrauch machen und Obst und Gemüse soweit möglich mitsamt der Schale essen. Wir profitieren dann von

  • Coenzym Q10
  • Coenzym Q10 vegan
  • Vitamin C
  • Beta Carotin (Vorstufe von Vitamin A)
  • Vitamin E
  • Sekundäre Pflanzenstoffe (OPC complete)

Coenzym Q10 und Vitamin C sind unterstrichen dargestellt, da ihre Wirkung als Zellschutz nicht genug betont werden kann. Die Gesundheitswirkung von veganem Coenzym Q10 und nicht-veganem Coenzym Q10 ist dabei gleich gut.

Antioxidantien in Biokatalysatoren

Besonders erwähnenswert hier an erster Stelle das Selen, gefolgt von Zink und hernach Kupfer und Mangan zu nennen. Diese Spurenelemente erfüllen ihre Wirkung als aktives Zentrum und Cofaktoren in Enzymen. Enzyme sind Biokatalysatoren, die darauf spezialisiert sind, gewisse Reaktion ablaufen zu lassen.

Wie beim Abwaschen zu hause: das benutzte Geschirr wird durch Sie als Biokatalysator vom Schmutz befreit und steht dann wieder zur Verfügung. Genau so befreien die Biotkatalysatoren den Organismus von den freien Radikalen. Diese Katalysatoren nennen sich

  • Superoxiddismutase
  • Gluathionperoxidase
  • Katalase

Genau wie Sie zur Reinigung des Geschirrs einen Topfreiniger benötigen, so benötigen unsere antioxidativen Systeme eben noch die Cofaktoren in Form von Zink, Kupfer, Mangan, Selen. Ohne diese Spurenelemente, die das aktive Zentrum bilden, funktioniert die Anti-Oxidation nicht.

Oxidativer Stress

Entstehen im Stoffwechsel mehr oxidative Abfallprodukte, als abgebaut werden können, führt dies zu einem Überhang der schädlichen Radikale: Alterungsprozesse werden begünstigt sowie das Auftreten von Krankheiten. Zunächst können die Kraftwerke der Zellen geschädigt werden- die Mitochondrien. Energieverlust und Müdigkeit ist die unmittelbare Folge. Viele Menschen schildern ein verstärktes Brennen in der Mund- und Rachenschleimhaut, insbesondere bei schönem ozon-reichem Wetter oder nach sportlicher Betätigung. Bei den Autoimmunerkrankungen und Nervenerkrankungen wird zudem oxidativer Stress als Ursache oder Folge diskutiert.

Optimale Versorgung

Generell gilt frisches Obst und Gemüse sowie Vollkornprodukte als gesund. Dies gilt insbesondere im Hinblick auf die wichtige Mikronährstoffgruppe der Antioxidantien. Beachten sollte man nebst der Frische auch eine ausgezeichnete Qualität.

Prävention und Therapie mit Nahrungsergängzungsmittel

Antioxidantien wirken im Verbund am besten. Prävention und Therapie stehen im Fokus.

  • VIT 4 ALL

Bei Symptomen von oxidativem Stress würde ich empfehlen:

  • Vitamin C, 1 Kapsel pro Tag, als wasserlösliches Antioxidans
  • Coenzym Q10, 1 Kapsel pro Tag, als fettlösliches Antioxidans
  • Stoffwechsel Detox, 1 Kapsel pro Tag, als Unterstützung für das Gluathionsystem

Bleiben Sie gesund, Ihr Dr. Simon Gmeiner

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